Donnerstag, 29. Mai 2008

Derek Sivers: How to Call Attention to Your Music (gratis e-book)

Derek Sivers ist in der internationalen Musikbranche nicht nur bekannt als der Gründer von CD Baby, sondern auch als Gastredner und Panelteilnehmer an vielen Branchenkonferenzen und seine realisierbaren Marketing-Tipps.

Kürzlich hat Derek sein » E-Book mit dem Titel "How to Call Attention to Your Music" fertiggestellt, das er kostenlos online zur Verfügung stellt. Es enthält auf 72 PDF-Seiten eine Menge wertvolle Tipps und Hinweise zur (online) Promotion, die in Dereks unkonventioneller (englischer) Schreibweise nicht nur gut verständlich, sondern auch umsetzbar sind. Ein MUSS für alle Self-Making-Künstler und -Bands.

Dienstag, 20. Mai 2008

Die Zukunfts-Musik-Versorgung - Interview mit Gerd Leonhard (Die Zeit)

Mitte Mai 2008 führte Die Zeit ein Interview mit Music & Media Futurist Gerd Leonhard zum Thema Musikversorgung in der Zukunft:

"Künftig werden wir eine kleine Pauschale zahlen. Und an die Versorgung mit Musik angeschlossen sein wie an eine Wasserleitung – sagt Medienexperte Gerd Leonhard."



Zum Interview geht's
hier lang,
Zum Interview mit Gerd in den Plattenladen hier klicken.

Mittwoch, 7. Mai 2008

BILD RADIO & Last.FM - von wegen Vielfalt

Seit März 2008 haben Musikfans die Möglichkeit, sich auf Bild.de musikalisch berieseln zu lassen, und das ganz ohne Registrierung. Einfach BILDRADIO anklicken, und los geht's. Die Musik kommt aus den Archiven der grössten Musik-Community Last.FM, und "garantiert eine einmalige Vielfalt". Cool, immerhin befinden sich auf Last.FM inzwischen auch Millionen von Songs, Major genauso wie Indie.

Aber ...alle Kunden von g r media mit weltweiten Vertriebsrechten sind ausnahmslos auf Last.FM vertreten. Tippt man einen dieser Künstlernamen in die Spalte ODER [IHREN KÜNSTLER EINGEBEN] ein, dann erhält man die Fehlerantwort: "Nicht genügend Inhalt vorhanden, um diese Station spielen zu können." Ach .. Tippt man bekannte Namen ein wie Rex Gildo, spielt Hansi Hinterseer, bei Seeed spielt Jan Delay, bei Ferie spielt Nelly Furtado ... was soll das?

Gar nicht cool! Und typisch Bild, zu viel versprochen und (ich vermute) Favorisierung bestimmter Namen und Produktionen.
-Gabriele

Freitag, 2. Mai 2008

restorm.com vergibt drei Support-Slots im Juli 08

Bewirb dich für einen Support-Slot!

Das ist die Chance: restorm.com vergibt drei Support-Slots! Zeige zusammen mit deiner Band wie ihr dem Publikum einheizt und abgeht wie die Schnitzel! Für folgende Slots könnt ihr euch bewerben:


09.07. H2O (US), Abart Zürich
11.07. Lagwagon (US), Abart Zürich
21.07. Death By Stereo (US), Dynamo Zürich

Was zu tun ist
Bewirb dich bis am 16. Mai hier. Der Veranstalter entscheidet anschliessend, wer auf der Bühne stehen wird. Natürlich erhöhen sich deine Chancen, wenn du dein Profil auf restorm.com vollständig ausfüllst und vor allem mit Hörproben ausstattest. Und viele Fans machen auch immer eine schöne Schnauze!

Viele Grüsse
Remo . restorm+com . the music econosphere
www.restorm.com community@restorm.com

Donnerstag, 1. Mai 2008

No Limits: Derek Sivers Gedanken zur Umsatzoptimierung für Musiker

In der Musikbranche ist Derek Sivers als Gründer und CEO von CD Baby bestens bekannt. Seit 2007 führt Derek einen » Blog (English), in dem er auf seine erfrischend unkonventionelle Art und Weise seine Ideen und Sichtweisen über die verschiedensten Themen nicht nur der Musikbranche mitteilt. Einen seiner » Beiträge fand ich übersetzenswert, denn er enthält eine Reihe von realisierbaren Tipps, neben den schrumpfenden Einnahmen aus Musikverkäufen in den herkömmlichen Verkäufskanälen zusätzliche Umsätze zu generieren. Here we go...

Begrenze niemals Deinen Verdienst, ist das Motto. Nachfolgend einige gewinnträchtige Ideen:

  • Songs für andere (etablierte) Künstler schreiben und aufführen lassen » aktuell: SongQuarters: Nummer 1 Künstler in UK, US, Deutschland suchen Songmaterial und Beats
  • Musik für die Radio- und TV-Werbung schreiben
  • Filmstudios und Produktionsfirmen mit der eigenen Musik bemustern zur Verwendung in Kino- und Fernsehfilmen, Dokumentationen, Serien etc.
  • Eigene Musik in einem eigenen Archiv gegen Gebühr online verfügbar machen, auch Songs im Produktionsprozess sowie Demos
  • Button auf der Band Web Site für finanzielle Beiträge von Fans (z.B. mit PayPal-Konto) platzieren
  • Eine eigene Marke registrieren, oder auch den eigenen (aussergewöhnlichen) Bandnamen samt Logo lizenzieren
  • Die eigene Band im Franchising konzessionieren: Eine oder mehrere Bands auf den eigenen Sound und Stil trainieren (siehe Kiss, oder Comedyshow Caveman) und Einnahmen aus den Aufführungsrechten generieren.
  • Programme zur Musikerziehung entwickeln und an Musik-/Schulen lizenzieren
  • Die Tracks der eigenen Songs an die Fans für Remixe veröffentlichen und zum Weiterverkauf genehmigen, gegen die Hälfte der Erlöse.
Natürlich lässt sich diese Liste beliebig verlängern, alleine schon mit diversen Fan-Artikeln. Manche Bands haben ein cooles Logo und verkaufen mehr T-Shirts als CDs.

Und last but not least ist der beste Erfolgsfaktor immer noch, an den eigenen Erfolg auch wirklich zu glauben, denn mit zweifeln geht's garantiert schief :-)

Gerichtsentscheid in den USA: AOL, RealNetworks und Yahoo zahlen Lizenzgebühren an ASCAP

Das sind ja mal gute Nachrichten: Das US Bundesgericht hat entschieden, dass AOL, RealNetworks und Yahoo! Urheberrechtsentschädigungen für Online Streams im Rahmen des Aufführungsrechts an ASCAP zu zahlen haben, und zwar rückwirkend seit 2002. Dadurch werden die Online-Multis aufgefordert, ihre Umsätze endlich mit all denen zu teilen, die ihre gewinnbringenden Geschäftsmodelle durch ihr musikalisches Engagement überhaupt erst ermöglichen, nämlich mit den Komponisten und Songwritern » Bericht.

Damit können auch alle internationalen Komponisten, deren Produktionen zum Beispiel über digitale Vertriebe auf den Plattformen von AOL, RealNetworks und Yahoo! angeboten werden, auf Entschädigungen offen, da ASCAP mit den ausländischen Schwestergesellschaften (Aufführungsrecht) abrechnet. Hoffentlich ...

Zur Erinnerung: Thema Musik und Internet » SUISA